Förderung der Geschlechterforschung an Hochschulen

Die Kommission verfolgt das Ziel, die Stärkung der Geschlechterforschung an Hochschulen zu fördern sowie die Kooperation zwischen Geschlechterforschung und Gleichstellung aktiv zu gestalten.

 

Zielsetzung

  • Der Diskurs über den wechselseitigen Gewinn von Gleichstellungspolitik und Geschlechterforschung wird vorangetrieben.
  • Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte geben der Geschlechterforschung bereits Impulse, die durch die Arbeit in der Kommission sichtbar gemacht werden sollen.
  • Die Kooperation mit der Fachgesellschaft Gender soll über die vorhandenen Einzelmitgliedschaften hinaus aufgebaut werden und es ist beabsichtigt, sich gegebenenfalls für eine formelle Verankerung der Kooperation mit der BuKoF einzusetzen.
  • Als langfristiges Ziel wird die Integration der Geschlechterforschung in alle Förderprogramme angestrebt. Hierzu wird ein Konzept zur Schulung und Sensibilisierung von Gutachterinnen erarbeitet, um Erkenntnisse der Geschlechterforschung in die Bewertungen einzubeziehen.

 

 

Materialien

Workshop (AG 4) auf der 14. Arbeitstagung der Konferenz der Einrichtungen für Frauen- und Geschlechterstudien im deutschsprachigen Raum (KEG) am 11. und 12. Februar 2016 mit dem Titel "Gleichstellung und Geschlechterforschung: Nachhaltiger Wissenstransfer auf Augenhöhe"

Programm

Input zu Workshop (pdf)

Ergebnisbericht zu Workshop (pdf)

Gesamtbericht der Tagung KEG 2016

 

Workshop (AG 2) auf der 13. Arbeitstagung der „Konferenz der Einrichtungen für Frauen- und Geschlechterstudien im deutschsprachigen Raum“ (KEG) am 12. - 13. Februar 2015
Abstract der AG 2: Gleichstellungspolitik und Geschlechterforschung: Vernetzung, Kooperationen und Konkurrenzen:
Bericht zur Tagung: Online Zeitschrift iff OnZeit, 5. Jahrgang/Nr. 4 (2015) S. 70 und 71


Workshop und Posterpräsentation im Rahmen der Jahrestagung der BuKoF vom 24-26.09.2014 in Münster
Der Wandel der Geschlechterkultur wird insbesondere auch durch Geschlechterforschung angeschoben. Eine Posterausstellung zum Thema, wie Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte die Stärkung dieser Forschungsperspektive im Rahmen ihrer Arbeit aktiv fördern wurde präsentiert und durch zwei Workshops begleitet (Programm).

Workshops 1 mit Impulsreferat von Dr. Maren Jochimsen (Universität Duisburg-Essen): „Förderung von Geschlechterforschung an Hochschulen durch Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte: Wie und Warum?
Workshop 2: „Wandel von Hochschulkultur und Wissenschaft durch Geschlechterforschung – Posterpräsentation zur Förderung von Geschlechterforschung durch Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte mit Sünne Andresen und Bärbel Miemietz“.
Die Posterpräsentationen sind unter der BuKoF Jahrestagung 2014 veröffentlicht.



Gründung der Kommission
In der ersten Sitzung der Kommission (Gründung auf der BuKoF-Tagung 2012) war der gerade abgeschlossene Evaluationsbericht der Wissenschaftlichen Kommission Niedersachsens (WKN) zum Stand der Geschlechterforschung an niedersächsischen Hochschulen  Thema. Kritisch diskutiert wurde insbesondere die darin formulierte Empfehlung einer stärkeren Trennung von Gleichstellung und Geschlechterforschung. Dieser Evaluationsbericht wurde als neuerlicher Hinweis dafür genommen, dass ein Austausch und Gespräche zwischen Geschlechterforscherinnen und Gleichstellungsakteurinnen sowie eine Reflexion des Verhältnisses dringend erforderlich sind.

Evaluationsbericht der WKN

Sprecherinnenteam

 

Dr. Ina Sieckmann-Bock
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Werthmannstraße 8
79098 Freiburg
Tel.: 0761/203-4222
mail: gleichstellungsbeauftragte@uni-freiburg.de

www.gsb.uni-freiburg.de

  

Dr. Nadyne Stritzke
Justus-Liebig-Universität Gießen
Goethestr. 58
35390 Gießen
Tel.: 0641/99-12050
mail: frauenbeauftragte@admin.uni-giessen.de

www.uni-giessen.de/cms/org/beauftragte/frb