Professionalisierung von Gleichstellungsarbeit

Diese Kommission wurde Ende 2005 unter dem Namen „Berufsbild der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten“ von der BuKoF eingerichtet. In einer sich wandelnden Wissenschaftslandschaft, in der über eine Stärkung der Autonomie der Hochschulen diskutiert wird, sind Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte qualifizierte Beraterinnen in diesem Prozess. Ihre Kompetenz und Erfahrung macht sie zu Expertinnen auf dem Gebiet des Hochschulmanagements, der Personal- und Organisationsentwicklung, des Gender Mainstreaming und der Gleichstellung. Die eingesetzte Kommission beschäftigt sich mit der Professionalisierung von Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten und den Konsequenzen, die sich daraus für ihr Berufsbild und ihre Rolle ergeben.

 

Ziele der Kommission

Außenwirkung
Professionalisierung des Berufsbildes „Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte“

Anerkennung der Kompetenzen von Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten über Zertifizierung  oder Studiengänge

Binnenwirkung
Klärung der eigenen Arbeitssituation und -bedingungen

Information und Austausch zu rechtlichen Grundlagen und Veränderungsvorschlägen über die Bundesländer hinaus

Bestimmung der Arbeitsfelder der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten

 

Im Jahr 2010 passte die Kommission ihren Namen an die sich in den letzten fünf Jahren gewandelten Rahmenbedingungen und kommenden Aufgaben an und heißt seitdem „Professionalisierung von Gleichstellungsarbeit“.

Die Kommission beschäftigt(e) sich mit der Frage, welche Kompetenzen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte für die Ausführung ihres Amtes benötigen und wie diese erworben werden können. Dazu sollen bestehende Weiterbildungsangebote evaluiert und eine empfehlende Handreichung für die BuKoF erstellt werden. Es haben bereits erste Diskussionen zur Entwicklung von zertifizierten, berufsbegleitenden Aus- bzw. Weiterbildungen für Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte stattgefunden.

Aufgabe der Kommission ist die Analyse von Qualifizierungsmöglichkeiten für Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte, die Beobachtung der Entwicklung neuer Gleichstellungsstrukturen sowie die Erarbeitung einer Empfehlung zu den Arbeitsbedingungen von Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten.

 

Downloads

Berufungsverfahren (Best Practice/Leitfäden)

Nicht abschließende Sammlung (Lea Junghans/Universität der Künste Berlin)

 

 

 

Kontaktdaten

 

Sprecherin

Dr. Christine Kurmeyer

Charité-Universitätsmedizin Berlin

Büro der Zentralen Frauenbeauftragten Charité-Platz 1

10117 Berlin

Tel. 030 - 450 577 252

Fax 030 - 450 577 951

frauenbeauftragte@charite.de