Arbeitsgruppen

Mit aktuellen hochschul- und/oder geschlechterpolitischen Themen setzen sich die Akteur*innen der bukof in Arbeitsgruppen auseinander.

Arbeitsgruppen arbeiten in der Regel über einen kürzeren Zeitraum als die Kommissionen, sind nicht im Erweiterten Vorstand vertreten und haben eine eigene Organisationsform. Es gab in der Vergangenheit Arbeitsgruppen zu den Themen „Auseinandersetzung zur Quote“ und „Forschungsorientierte Gleichstellungsstandards“. Aktuell bestehen die AGs „Antifeminismus“ und “Geschlechterforschung und Gleichstellungspolitik”.

Arbeitsgruppe Antifeminismus

Die AG Antifeminismus der bukof setzt sich mit antifeministischen Strömungen und Angriffen innerhalb von Wissenschaft und Hochschule auseinander.

Im kollegialen Austausch sortieren und analysieren die Teilnehmenden die Positionen der antifeministischen Akteur*innen und ihre Diskurslinien. Auf dieser Grundlage entstehen Handlungsstrategien für die landes- und bundesweite Lobbyarbeit, Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit und Schulungsangebote .

Arbeitsgruppe Geschlechterforschung und Gleichstellungspolitik

Wie wirken Gleichstellungspolitik und Geschlechterforschung zusammen? Wie können Strukturen für diese Zusammenarbeit aussehen? An welchen Stellen grenzen sie sich im universitären Kontext aber auch von einander ab? Das Amt der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten ist gesetzlich verankert. So können die Gleichstellungsakteur*innen die Geschlechterforscher*innen  z.B. durch ihre politische Vernetzung, Mitarbeit in Berufungskommissionen, Beratungsmöglichkeit, Öffentlichkeitsarbeit sowie mit ihren Netzwerken strategisch und (zum Teil auch) finanziell unterstützen.

Ziel der AG ist die Identifikation von Schnittstellen und der Aufbau von Vernetzungsstrukturen, um sich gegenseitig in Forschung, Lehre und Hochschulpolitik zu stärken und Forschungsaktivitäten der Geschlechterforschung aktiv voran zu treiben. Gemeinsam bearbeiten wir folgende Fragen: Wie können fördernde Strukturen an Hochschulen geschaffen werden? An welchen Schnittstellen können gleichstellungspolitische Akteur*innen bei der Integration von Gender-Lehre in Studiengängen, bei der Einrichtung von Denominationen bei Professuren und Zentren für Frauen- und Geschlechterforschung unterstützen? Und welche Forschungsergebnisse aus der Geschlechterforschung können für die Gleichstellungsarbeit an Hochschulen nutzbar gemacht werden?