Hilfen gegen Antifeminismus und Hate Speech

Service

Hier gibt es Tipps, empfehlenswerten Publikationen und Links sowie Hintergrundinformationen und Argumente für eine geschlechtergerechte und vielfältige Gesellschaft und gegen antifeministische Positionen und Hate Speech.

Positionspapier der bukof

Die bukof hat ein 2019 ein Positionspapier zum Thema Antifeminismus verfasst: “Gemeinsam für eine geschlechtergerechte, vielfältige Wissenschaft: Antifeministischen Positionen entgegentreten!” Darin fordern wir die Hochschulleitungen, Wissenschaftsorganisationen, Bundes- und Landesministerien sowie die Poltik auf, gemeinsam und solidarisch antifeministischen Angriffen entgegenzutreten und sich zu einer strukturell abgesicherten Gleichstellungsarbeit zu bekennen.

Argumentationshilfen gegen Antifeminismus

Die Publikation (2014) des Gunda-Werner-Instituts der Heinrich-Böll Stiftung geht dem Vorwurf der Unwissenschaftlichkeit nach und gibt Argumente für eine Auseinandersetzungen an die Hand.

Eine Broschüre (2017) des Gunda-Werner-Instituts der Heinrich-Böll Stiftung in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Die Broschüre stellt zwölf gängigen antifeministischen Positionen Richtigstellungen gegenüber, gibt Hintergrundinformationen und liefert Argumente.

Die Publikation (2011) der Friedrich-Ebert-Stiftung bietet eine Argumentationshilfe gegen die gängigsten und wichtigsten Argumente gegen Geschlechterpolitik.

 

Die Publikation (2017) der Friedrich-Ebert-Stiftung formuliert Argumente für eine geschlechtergerechte und vielfältige Gesellschaft und zeigt auf, warum das Märchen von der großen Gender-Verschwörung eben genau das ist: ein Märchen.

Die Borschüre (2017) der Rosa-Luxemburg-Stiftung beantwortet die Fragen, wie mit rechten und rassistischen Positionen und Sprüchen klar und angemessen umgegangen werden kann und wann es sinnvoll ist, mit einem Gegenüber zu diskutieren und wann nicht.

Die Broschüre von Women against Violence Europe (WAVE Network) gibt es in englischer und französischer Sprache. Sie liefert Instrumente, Tipps und Tricks zu Self-Care und Strategien im Umgang mit antifeministischen Angriffen.

Das Web-Dossiers “Angriff auf die Demokratie?” des  Gunda-Werner-Instituts der Heinrich-Böll Stiftung zeigt, aus welchen ideologischen Quellen sich der gegenwärtige Antifeminismus speist, welche Akteur*innen zumeist international vernetzt mobil machen, mit welchen Strategien sie unterwegs sind und wie sich das auf europäische Länder und die EU-Politik insgesamt auswirkt.

Das Web-Portal von Genderdings liefert Orientierungshilfe und Antwortmöglichkeiten zu antifeministischen und vielfaltsfeindlichen Behauptungen rund um die Themen Geschlecht, Familie und sexuelle und geschlechtliche Vielfalt.

Das Wiki “Diskursatlas Antifeminismus” bildet Narrative und Diskurse antifeministischer Positionen ab. Die Narrative finden sich in übergeordneten Diskursthemen wie “Bevölkerung”, “Geschlecht“, “Sexualität“, “Familie“, “Bildung“, “Arbeit”, “Gleichstellung”, “Gewalt”. Sie bilden zentrale Teilbereiche des Antifeminismus.

Hilfen bei Hate Speech und digitaler Gewalt

Tipps zum Umgang mit rechten Störungen bei Videokonferenz-Formaten, Interview bei “weiterdenken” der Heinrich-Böll-Stiftung mit Peps Gutsche von Gegenargument

Flyerreihe “Was tun bei Hate Speech?” der Amadeu Antonio Stiftung gibt Antworten auf die Fragen: Was ist die richtige Reaktion? War das wirklich so gemeint? Und kann ich überhaupt was tun?

Materialien des Bundesverbands Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe Frauen gegen Gewalt e.V (bff) zu digitaler Gewalt bieten Infos zu Digitaler Gewalt. Besonders zu empfehlen ist die Broschüre “Digitale Welten – Digitale Medien – Digitale Gewalt”. Hier finden sich Informationen über die unterschiedlichen Erscheinungsformen digitaler Gewalt wie zum Beispiel Diffamierung, Nachstellung oder Bedrohung im Netz, Identitätsdiebstahl und die Weitergabe oder Veröffentlichung von digitalen Aufnahmen.

Helpdesk der Neuen Medienmacher gibt guten Rat und konkrete Hilfe gegen Hate Speech im Netz.

Vorfälle von Hate Speech können bei der Beratungsstelle Demokratiezentrum Baden-Württemberg gemeldet werden. Bei Verstößen gegen das Jugendschutzgesetz können Hate-Speech-Fälle hier gemeldet werden.