Neuigkeiten

Kurzgutachten zum rechtlichen Spielraum der Hochschulen bei der Verwendung des gewählten Namens inter- und transgeschlechtlicher Studierender im Vorfeld der amtlichen Namensänderung

Die Jurist*innen Prof. Dr. Ulrike Lembke und Dr. Alexander Tischbirek von der juristischen Fakultät der Humboldt Universität Berlin haben am 20. Oktober ein Kurzgutachten veröffentlicht. Dort diskutieren sie die Frage, wie Hochschulen die gewählten Namen trans*, inter* und nicht-binärer Student*innen respektieren können, ohne dass amtliche Vornamensänderungen vollzogen wurden. Das Kurzgutachten kommt zu dem Schluss, dass dies ohne Probleme möglich ist. Das heißt, sowohl in internen Hochschulangelegenheiten wie Campus-Informationssystemen, Prüfungsregistern oder Anwesenheitslisten, als auch in externen Kontexten wie Zeugnissen, Semestertickets und Student*innenausweisen ist es für die Hochschulen möglich, den gewählten Namen von Student*innen zu verwenden, auch wenn dieser noch nicht amtlich geändert wurde.

Hier geht's zum Gutachten.


Ergebnissen der Untersuchung „Wie auf einem Basar – Berufungsverhandlungen und Gender Pay Gap bei den Leistungsbezügen an Hochschulen in Niedersachsen (HoF‐Arbeitsbericht 110)”, Institut für Hochschulforschung (HoF) an der Martin‐Luther‐Universität, Halle‐Wittenberg 2019

Die Ergebnisse gibt es hier.

Außerdem empfehlen wir noch diesen Blogbeitrag des Blogs "interdisziplinäre geschlechterforschung"


“Kein Platz für Antisemitismus” – Entschließung der HRK-Mitgliederversammlung vom 19.11.2019

Hier geht's zur Stellungnahme der HRK zu dem Anschlag in #Halle


Stellungnahme der Universität Göttingen gegen rechtsextreme Symbole und Schmierereien auf dem Campus

Hier geht's zur Stellungnahme.


Gegen sexualisierte Diskriminierung, Belästigung und Gewalt – Flash Mob an der Universität Osnabrück am internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen

Mehr Infos hier.


“Who cares? Positionspapier zur aktuellen Pflegepolitik” des Netzwerks Familie in der Hochschule e.V.

Das Netzwerk Familie in der Hochschule e.V. ist ein Zusammenschluss von rund 120 Hochschulen, einem Studentenwerk sowie dem Centrum für Hochschulentwicklung (CHE).

Die Mitgliedseinrichtungen des Netzwerks  positionieren sich in einem gemeinsamen Papier zur aktuellen Pflegepolitik. Damit lenken sie den Blick auf die Bedingungen, unter denen Pflege durch Angehörige auf informeller Basis in den Familien stattfindet. Anders als die Probleme im professionellen Pflegesektor erfährt dieses Thema bislang wenig öffentliche Aufmerksamkeit.

Hier geht's zum Papier.


Das CEWSjournal Nr. 120 ist erschienen.

Schwerpunktthema dieser Ausgabe lautet: "Gender-based violence in academia - from practical interventions to research and back"

Im Journal enthalten ist der Bericht von Andrea Löther über die bukof-Jahreststagung ab S. 37.

Ihr findet das neue CEWSjournal hier.


Consultingangebot zum Thema Gleichstellung des Deutschen Hochschulverbandes

Das Consultingangebot zum Thema Gleichstellung bietet Hilfestellung im Rahmen der systematischen Planung und Entwicklung von geschlechtergerechten Konzepten an Hochschulen und bei der Umsetzung in die Praxis, beispielsweise mit folgenden Schwerpunkten:

  • Erarbeitung, Einführung und Fortentwicklung von Gleichstellungskonzepten 
  • Grundwissen zu Gleichstellungsfragen und rechtliche Grundlagen  zur Gleichstellung an Hochschulen 
  • Arbeitsrechtliche Aspekte und Antidiskriminierungsrecht 
  • Befristung, Teilzeit und Vereinbarkeit von Beruf und Familie
  • Programme zur Karriereentwicklung von Frauen auf dem Weg  zur Professur
  • Aufbau von Netzwerken für Wissenschaftlerinnen (z.B. Datenbanken)

Mehr Infos hier.


Open Gender Platform – ab sofort online

Open Access macht wissenschaftliche Forschungsergebnisse frei zugänglich. Die Open Gender Platform ist ein neuer Ort für Open-Access-Formate, Tools für offenes Publizieren sowie Informationsangebote zu Technologien, Geschäftsmodellen und Qualitätssicherung speziell für die Geschlechterforschung.

Mehr hier.


“Netz ohne Gewalt”

Wir unterstützen die Initiative #netzohnegewalt und den Aufruf gegen #hatespeech und #digitaleGewalt! Gefordert werden Aufklärung, Strafverfolgung, Ressourcen & Forschung.

Mehr Infos hier.