Kurzgutachten zum rechtlichen Spielraum der Hochschulen bei der Verwendung des gewählten Namens inter- und transgeschlechtlicher Studierender im Vorfeld der amtlichen Namensänderung


Die Jurist*innen Prof. Dr. Ulrike Lembke und Dr. Alexander Tischbirek von der juristischen Fakultät der Humboldt Universität Berlin haben am 20. Oktober ein Kurzgutachten veröffentlicht. Dort diskutieren sie die Frage, wie Hochschulen die gewählten Namen trans*, inter* und nicht-binärer Student*innen respektieren können, ohne dass amtliche Vornamensänderungen vollzogen wurden. Das Kurzgutachten kommt zu dem Schluss, dass dies ohne Probleme möglich ist. Das heißt, sowohl in internen Hochschulangelegenheiten wie Campus-Informationssystemen, Prüfungsregistern oder Anwesenheitslisten, als auch in externen Kontexten wie Zeugnissen, Semestertickets und Student*innenausweisen ist es für die Hochschulen möglich, den gewählten Namen von Student*innen zu verwenden, auch wenn dieser noch nicht amtlich geändert wurde.

Hier geht’s zum Gutachten.