Antidiskriminierung – Diversity in der geschlechterpolitischen Arbeit

Themen

Die bukof vertritt eine diversitätssensible Geschlechterpolitik. Wir setzen uns dafür ein, dass alle Studierenden und Beschäftigten an Hochschulen, in einem diskriminierungskritischen und diskriminierungsarmen Umfeld lernen und arbeiten können.

Wir setzen uns für eine Teilhabe aller gesellschaftlichen Gruppen an der hochschulischen Bildung und Forschung ein – unabhängig von Geschlecht, ethnischer oder sozialer Herkunft, körperlicher Befähigung, sexueller Identität, Religionszugehörigkeit oder Alter.

Unser Verständnis von Geschlechtergerechtigkeit basiert auf einer intersektionalen Verschränkung aller Ungleichheitsdimensionen und auf der Kritik am Modell der Zweigeschlechtlichkeit und seiner normierenden Geschlechterrollen.

Die Hochschulen entwickeln mit hoher Dynamik Diversity-Policies zu einem zentralen Handlungsfeld. Die inhaltlichen wie strukturellen Konzepte eines „Diversity including Gender“ oder „Gender and Diversity“ können dabei je nach Hochschule und Gleichstellungsakteur*in stark variieren.

Die bukof hält eine strukturell abgesicherte Integration der geschlechterpolitischen Akteur*innen und fachlichen Gender-Perspektive in alle Bereiche der Diversitäts- und Antidiskriminierungspolitik für unabdingbar.

Mit ihren Jahrestagungen bietet die bukof ein bedeutendes Forum, um theoretisch und praxisnah das Ineinandergreifen von Geschlechterpolitik, Diversity Policies und Antidiskriminierungspolitik zu erörtern und hieraus Schlüsse für das Handeln in den Hochschulen sowie für die wissenschafts- und hochschulpolitische Bühne zu ziehen. Siehe hierzu bukof-Jahrestagung 2007 und bukof-Jahrestagung 2015.

Einige bukof-Kommissionen befassen sich explizit mit diversitätsrelevanten oder diskriminierungskritischen Themen wie Queere Gleichstellungspolitik an Hochschulen oder Sexualisierte Diskriminierung und Gewalt an Hochschulen.