bukof-Jahrestagung 2026

23.09. 10:00 - 25.09.2026 13:00 Bielefeld


Seit Langem nimmt die Bundeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen die Verschränkung von Geschlecht mit anderen Ungleichheitsdimensionen sowie die Zusammenarbeit zwischen Gleichstellungs- und Diversitätspolitik in den Fokus. In Zeiten zunehmender Angriffe auf demokratische Grundwerte wird deutlich, wie wichtig Bündnisse und Solidarität sind.

Ins Zentrum der diesjährigen bukof-Jahrestagung rücken die Intersektionen von Geschlecht und Behinderung. Die Abwertung und der Ausschluss von Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen sind – ebenso wie antifeministische Positionen – Ausdruck autoritärer Entwicklungen. Der Tagungsort Bethel sowie das 20-jährige Jubiläum der UN-Behindertenrechtskonvention bieten hierfür einen besonderen Anlass.

Wir fragen: Wie kann die Zusammenarbeit von Gleichstellungs- und Behindertenpolitik an Hochschulen konkret gestaltet werden? Welche Gemeinsamkeiten und Differenzen zeigen sich? Und wie können wir auf Angriffe gegen Gender Studies und Disability Studies reagieren und uns gegenseitig unterstützen? Wo geraten Anforderungen an Leistungsfähigkeit, Exzellenz und Effizienz in Konflikt mit inklusiven Strukturen und was bedeutet das für eine resiliente Hochschule?

Wir laden dazu ein, gemeinsam Perspektiven für eine Hochschule zu entwickeln, die zugleich geschlechtergerecht ist und selbstbestimmte Teilhabe und Partizipation für alle ermöglicht.

Die Tagung findet in Bielefeld im Tagungszentrum Bethel (Lageplan) statt.

Die Adresse lautet: Tagungszentrum Bethel, Nazarethweg 5, 33617 Bielefeld

Die Anmeldung für die Jahrestagung sowie zu den Programmpunkten (Workshops, Foren, Empowerment- und Allyship-Angebote, Rahmenprogramm) erbitten wir über das elektronische Formular weiter unten auf dieser Seite. Die Anmeldung ist bis zum 10. September 2026 möglich.

Falls Sie Unterstützung beim Ausfüllen des Anmeldeformulars benötigen, melden Sie sich gerne telefonisch bei uns unter 0176 89982886.

Für die Jahrestagung wurden Zimmerkontingente in verschiedenen Hotels reserviert. Die Liste der Hoteloptionen findet sich auf der bukof-Webseite. Bitte buchen Sie Ihre Übernachtung selbst.

Falls Sie ein barrierefreies Hotelzimmer benötigen, wenden Sie sich bitte bis zum 15. Juli direkt per E-Mail oder telefonisch (0176 89982886) an die bukof-Geschäftsstelle. Wir halten barrierefreie Zimmer vor.

Aufgrund einer parallel in Bielefeld stattfindenden Messe sind viele Hotels bereits ausgebucht. Wir bitten daher um eine frühzeitige Reservierung. Bitte beachten Sie dabei die Frist für die Zimmerkontingente.

Da die Preise einiger Hotelzimmer relativ hoch sind, bitten wir Teilnehmende, deren Hochschulen auch höhere Übernachtungskosten übernehmen, ein Zimmer in einer höheren Preisklasse zu buchen. So bleiben die kostengünstigeren Zimmer für diejenigen Teilnehmenden verfügbar, bei denen hohe Hotelkosten nicht übernommen werden.

Das Mittagessen am Donnerstag, den 24. September, das Abendessen am Mittwoch und am Donnerstag (23. und 24. September) sowie die Pausengetränke sind im Tagungsbeitrag enthalten. Die Verpflegung ist vollständig vegetarisch mit veganen und glutenfreien Angeboten.

Ein Mittagessen am Mittwoch, den 23. September, kann über das Anmeldeformular verbindlich gebucht werden. Bei Inanspruchnahme erhöht sich die Tagungsgebühr um 13,50 Euro. Eine gesonderte Ausweisung des Mittagessens erfolgt nicht; der Betrag wird in die Tagungsgebühr eingerechnet. Alle Teilnehmenden, die das Mittagessen am Mittwoch gebucht haben, erhalten bei der Anmeldung vor Ort einen Essensbon, der in der Neuen Schmiede vorzuzeigen ist.

Ein Mittagessen am Freitag, den 25. September, muss selbst organisiert werden.

Tagungsbeitrag (inklusive Verpflegung und Tagungspauschale): 335,- Euro / 343,50 Euro (bei Buchung eines zusätzlichen Mittagessens). Hinzu kommen ggf. Kosten für das Rahmenprogramm (s. Informationen unter Rahmenprogramm).

Für die Tagung stehen drei Teil-Solidarplätze zur Verfügung, für die kein Tagungsbeitrag erhoben wird, sowie drei volle Solidarplätze, für die neben dem Tagungsbeitrag die Hotelkosten für zwei Übernachtungen in einem zugewiesenen Hotel übernommen werden. Alle Personen, deren Teilnahme nicht über ihre Hochschule finanziert werden kann oder deren Teilnahme aus anderen Gründen nicht finanzierbar ist, können einen solchen Solidarplatz anfragen. Für eine Anfrage schreiben Sie bitte bis zum 1o. August eine formlose E-Mail an geschaeftsstelle@bukof.de. Bitte geben Sie an, ob Sie sich für einen Teil-Solidarplatz oder einen vollen Solidarplatz bewerben.

Bei kurzfristiger Absage (14 Tage vor Veranstaltungsbeginn) müssen wir die Kosten für bereits gebuchte Leistungen weitergeben, die der bukof in Rechnung gestellt werden. Die gebuchten Hotelzimmer müssen von den Teilnehmenden selbst storniert werden und es gelten die Stornierungsbedingungen des jeweiligen Hotels.

Analog zum diesjährigen Thema der Jahrestagung „Hochschule für alle“ möchte die bukof eine „Jahrestagung für alle“ ermöglichen. Wir haben versucht, dies bei der Planung zu berücksichtigen, sind uns aber bewusst, dass es zum einen immer Aspekte gibt, an die wir nicht gedacht haben, und zum anderen die Bedarfe sehr individuell sind.

Daher bitten wir Sie, uns Ihre individuellen Bedarfe, über das Feld „Unterstützungsbedarfe“ im Anmeldeformular (alternativ telefonisch unter 0176 89982886) mitzuteilen. Wir bemühen uns, individuelle Lösungen zu finden, weisen jedoch darauf hin, dass wir unseren finanziellen und organisatorischen Rahmen einhalten müssen.

Bereits verbindlich geplant sind folgende Maßnahmen:

Kinderbetreuung

Eine Kinderbetreuung kann auf Anfrage organisiert werden. Bitte geben Sie Ihren Bedarf im Feld „Unterstützungsbedarfe“ im Anmeldeformular an. Wir melden uns bei Ihnen zur Absprache.

Schriftdolmetschung

Für die Eröffnungsveranstaltung am Mittwoch sowie die Abschlussveranstaltung am Freitag steht eine Schriftdolmetschung zur Verfügung. Das Angebot richtet sich insbesondere an gehörlose, schwerhörige und weitere hörbeeinträchtigte Personen sowie an Personen, die Unterstützung beim Verstehen der deutschen Lautsprache benötigen. Der gesprochene Inhalt wird zeitgleich verschriftlicht und auf eine Leinwand projiziert. Sitzplätze mit guter Sicht auf die Leinwand werden vor Ort gekennzeichnet.

Auf eine Dolmetschung in Deutsche Gebärdensprache wurde bewusst verzichtet, da diese nicht von allen Personen genutzt oder verstanden wird, die Unterstützung beim Hörverständnis benötigen. Eine Schriftdolmetschung ermöglicht mehr Teilnehmenden den Zugang zu den gesprochenen Inhalten.

Mitnahme einer Begleitperson/Assistenz

Falls Sie zur Mitnahme einer Begleitperson (Merkzeichen B im Schwerbehindertenausweis) berechtigt oder auf die Mitnahme einer Assistenz angewiesen sind, fallen für diese Person keine Teilnahmegebühren an. Übernachtungs- und Reisekosten können ggf. übernommen werden, sofern keine anderweitige Kostenübernahme möglich ist.

Zugänglichkeit der Veranstaltungsorte

Das Tagungszentrum Bethel ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln barrierefrei erreichbar. Alle Wege sind sowohl über Treppen als auch über Rampen oder Fahrstühle nutzbar.

Alle Workshop-Räume in den von uns genutzten Tagungsgebäuden (Haus Nazareth, Assapheum, Groß-Bethel) sind grundsätzlich barrierefrei und ohne Stufen zugänglich. Allerdings sind die treppenfreien Wege zu einigen Workshopräumen kürzer. Wenn Sie in der Anmeldung angeben, dass Sie stufenfreie Wege benötigen, versuchen wir, die Workshop-Räume so zu verteilen, dass Ihre Wege möglichst kurz sind.

Barrierefreie Toiletten sind in allen Tagungsgebäuden vorhanden.

Alle Tische im Tagungszentrum haben eine Höhe zwischen 72-74 cm.

Die Neue Schmiede, in der wir unsere Hauptmahlzeiten einnehmen werden, ist barrierefrei über Rampen bzw. einen Fahrstuhl erreichbar. Barrierefreie Toiletten sind vorhanden. Ausführliche Infos zur Barrierefreiheit in der Neuen Schmiede finden sich auf deren Webseite.

Orientierung vor Ort und Begleitung

Alle Veranstaltungsformate des regulären Programms der bukof-Jahrestagung finden in drei Gebäuden des Tagungszentrums Bethel (Lageplan)statt: Assapheum (AS: alle Plenumsveranstaltungen, Workshops und Foren), Haus Nazareth (N: kleine Pausen, Workshops, Foren, Markt der Möglichkeiten) und Groß Bethel (GB: Workshops, Foren). Die Gebäude und Räume der Veranstaltungsformate werden mit dem aktualisierten Programm bekanntgegeben (Anfang September). Sie erhalten vor Beginn der Tagung eine E-Mail mit den Informationen zu Ihren Workshops und Foren sowie den entsprechenden Räumen.

Zwischen den einzelnen Gebäuden gibt es kein Blindenleitsystem. Falls Sie eine Begleitung zwischen den einzelnen Räumen benötigen, geben Sie dies gerne im Anmeldeformular und bei der Anmeldung vor Ort an, damit wir Ihnen eine Begleitung zur Verfügung stellen können.

Im Sinne eines solidarischen Miteinanders, ermutigen wir alle Teilnehmenden, sich gegenseitig zu unterstützen. Bitte fragen Sie immer vorsichtig nach, ob eine Unterstützung gewünscht ist.

Reizreduktion

Eine Veranstaltung mit ca. 200 Teilnehmenden ist reich an Reizen. Für reizsensible Menschen ist dies oft herausfordernd. Folgende Maßnahmen sollen Reize verringern:

  • Beifall durch Wedeln mit den Händen statt Klatschen
  • Stille Tische: Während der Hauptmahlzeiten in der Neuen Schmiede werden einige Tische als „Stille Tische“ gekennzeichnet sein. Wenn Sie Ihre Pause in Stille verbringen wollen, dann können Sie einen dieser Tische wählen.
  • Fidget-Toys: Am Awareness-Desk können sog. Fidget-Toys ausgeliehen werden. Das sind kleine Gegenstände, die durch Kneten, Drehen, Drücken oder Bewegen dabei helfen können, Unruhe abzubauen, die Konzentration zu fördern oder Stress zu reduzieren.
  • Es gibt einen Ruhe-Raum (Raum-Nr. N7_E.12 / 007, Haus Nazareth), der allen Teilnehmenden während der Tagungszeiten offensteht.

Die bukof-Jahrestagung wird von einem Awareness-Team des gemeinnützigen Vereins AwA* begleitet. Detaillierte Informationen finden sich im Awareness-Konzept für eine diskriminierungssensible bukof-Jahrestagung sowie vor Ort.

Die bukof-Jahrestagung wird auf den Social-Media-Kanälen der bukof begleitet. Fotos und Videos der Tagung werden auf Instagram und LinkedIn veröffentlicht.

Laut DSGVO stellt die Anfertigung von Fotos und Videos, auf denen Personen erkennbar sind, eine Verarbeitung personenbezogener Daten dar. Bei der Erstellung von Aufnahmen achten wir darauf, Personen nicht erkennbar abzubilden. Ausnahmen sind Aufnahmen, für die wir vorher die Erlaubnis der abgebildeten Personen eingeholt haben.

Die bukof hat im Vorfeld der Jahrestagung die Referent*innen kontaktiert und erstellt Aufnahmen von Referent*innen nur bei expliziter Zustimmung. Wir bitten die Teilnehmenden der bukof-Jahrestagung bei eigenen Aufnahmen eine vorherige Erlaubnis der abgebildeten Personen einzuholen, falls Sie planen, diese bspw. auf Social Media zu veröffentlichen.

Die Jahrestagung wird mit Mitteln des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt.

Logo Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen

Die Workshops zum Themenschwerpunkt finden einmalig am Donnerstag, den 24. September von 09.00 – 11.00 Uhr statt.

Eine Übersicht aller Workshops mit einem kurzen Abstract findet sich am Ende des Programms.

Die Workshops haben eine begrenzte Teilnehmendenzahl. Sollte ein Workshop bereits ausgebucht sein, erscheint er nicht mehr im Anmeldeformular. Die Zuteilung zu den Workshops erfolgt nach Eingang der Anmeldung.

Foren sind vielfältige Angebote wie Austauschformate, Workshops zum Tagungsthema oder zu weiteren Themen aus den Bereichen Gleichstellung und Diversität im Kontext von Wissenschaft und Forschung, sowie zur bukof.

Die Foren finden am Freitag, den 25. September von 09.00 – 11.00 Uhr statt. Eine Anmeldung über das Anmeldeformular ist erforderlich. Die Foren haben eine begrenzte Teilnehmendenzahl. Sollte ein Forum bereits ausgebucht sein, erscheint es nicht mehr im Anmeldeformular. Die Zuteilung zu den Foren erfolgt nach Eingang der Anmeldung.

Eine Übersicht aller Foren mit einem kurzen Abstract findet sich am Ende des Programms.

Im Rahmen der Tagung bieten wir sowohl Empowerment-Spaces als auch Allyship-Workshops an, um unterschiedliche Bedarfe im Umgang mit Diskriminierung, Privilegien und Teilhabe zu berücksichtigen. Während Empowerment-Spaces geschützte Räume für Austausch, Stärkung und kollektive Reflexion für Menschen mit geteilten Diskriminierungserfahrungen bieten, richten sich Allyship-Workshops an Personen, die ihre Rolle als Verbündete reflektieren und konkrete Handlungsmöglichkeiten für solidarisches und diskriminierungskritisches Handeln entwickeln möchten.

Wir bitten darum, die jeweiligen Abstracts aufmerksam zu lesen. Insbesondere die Empowerment-Spaces sind explizit für bestimmte Personengruppen konzipiert und sollen einen sicheren Raum ohne Rechtfertigungsdruck ermöglichen. Wir bitten daher alle Teilnehmenden diese Ausrichtung zu respektieren und sich nur dann für einen Empowerment-Space anzumelden, wenn sie sich der jeweiligen Zielgruppe zuordnen.

Die Empowerment- und Allyship-Angebote haben eine begrenzte Teilnehmendenzahl. Sollte ein Angebot bereits ausgebucht sein, erscheint es nicht mehr im Anmeldeformular. Die Zuteilung erfolgt nach Eingang der Anmeldung.

Eine Übersicht aller Empowerment- und Allyship-Angebote mit einem kurzen Abstract findet sich am Ende des Programms.

Auf dem Markt der Möglichkeiten haben die Tagungsteilnehmenden Gelegenheit, die bukof-Kommissionen und -AGs und deren Arbeit kennenzulernen. Interessierte erfahren, mit welchen Themen und Inhalten sich die Kommissionen und AGs derzeit befassen. Neben den Kommissionen und AGs werden sich Initiativen aus den Bereichen Geschlechter-, Behinderten- und Diversitätspolitik vorstellen.

Die bukof-Mitgliederversammlung findet im Rahmen der bukof-Jahrestagung am Donnerstag, den 24. September, statt. An der bukof-Mitgliederversammlung können alle bukof-Mitglieder ohne gesonderte Anmeldung teilnehmen, die zur bukof-Jahrestagung angemeldet sind. Mitglieder der bukof sind die Hochschulen, die auch Mitglieder der HRK sind. In der MV hat jede Hochschule eine Stimme. Das Stimmrecht der Hochschule wird von eine*r Gleichstellungsakteur*in dieser Hochschule wahrgenommen.

Eine gesonderte Einladung zur Mitgliederversammlung erhalten alle bukof-Mitglieder Anfang August per E-Mail. Die Unterlagen zur MV finden sich auf der bukof-Webseite im passwortgeschützten Mitgliederbereich. Das Passwort erhalten die bukof-Mitglieder mit der Einladung per E-Mail. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die bukof-Geschäftsstelle.

Am Donnerstagnachmittag bieten wir ein vielfältiges Rahmenprogramm an. Die Anmeldung zu allen Angeboten erfolgt über das Anmeldeformular auf der bukof-Webseite.

Bitte beachten Sie, dass für einige Angebote mit höheren Kosten eine Zuzahlung anfällt. Diese ist gesondert auf der Rechnung zur Jahrestagung ausgewiesen. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass Sie die Zuzahlung auch bei kurzfristiger Stornierung zahlen müssen. Eine Übersicht aller Angebote im Rahmenprogramm mit einem kurzen Text sowie Informationen zur Barrierefreiheit und ggf. Zuzahlung findet sich am Ende des Programms.

Am Donnerstagabend findet das Abendprogramm in der Neuen Schmiede statt. Der Abend lädt zum Tanzen und zum gemütlichen Beisammensein ein.

Prof. i. R. Dr. Matthias Benad, bis 2017 Professor für neuere Kirchengeschichte an der Kirchlichen Hochschule Wuppertal/Bethel

Content-Note: Es wird explizite Beschreibungen von menschenfeindlichen Handlungen im Nationalsozialismus geben.

Ein Vier-Minuten-Film überliefert, wie der 1. Mai 1933 in Bethel begangen wurde, der erstmals als staatlicher Feiertag galt. Unter schwarz-weiß-roten Bannern – viele mit Hakenkreuzen –, aber auch mit Jugendschar-Wimpeln zogen alle, die dazu in der Lage waren, von Posaunen begleitet durch die Ortschaft: Diakonissen und Diakone, Patient*innen und Klient*innen, Pastoren, Ärzt*innen, Schüler*innen, Studierende der Theologischen Schule. Kriegsveteranen, freiwillige Feuerwehr und SA bildeten markante Marschblöcke.

Im biblisch-erweckten, nationalprotestantisch geprägten Bethel-Milieu waren die Niederlage von 1918 und die Abdankung der gekrönten Häupter nicht verwunden. Das Ende des Parlamentarismus wurde begrüßt, Bedenken allenfalls privat geäußert. Für die christliche Anstalt schienen sich große missionarische Chancen aufzutun.

Wie aber verhielt man sich zur eugenischen Zwangssterilisation von Menschen mit Behinderungen, deren gesetzliche Regelung bevorstand? Wohin würde die Diskussion um den „Gnadentod“ psychisch erkrankter und behinderter Menschen führen?

Im Frühjahr 1940 wurde es ernst. Meldebögen trafen ein. Intern war bekannt geworden, dass für eine geheime Mordaktion Patient*innen ausgewählt werden sollten. Wie reagierten Anstaltsleitung und Personal? Wurde kooperiert? Gab es Interventionen oder Schutzmaßnahmen? Mit welchem Erfolg? Was geschah mit jüdischen Patient*innen? – Und wie wurde nach 1945 darüber berichtet?

Gesa Kobs und Nicole Haase, Institut für Inklusive Bildung, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Am Institut für Inklusive Bildung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel arbeiten Bildungsfachkräfte, die früher in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung (WfbM) tätig waren und heute mit Studierenden über ihre eigenen Behinderungserfahrungen sprechen. Grundlage der Arbeit ist die UN-Behindertenrechtskonvention.

Der Workshop beginnt mit einer kurzen Einführung in das Thema Inklusion und die UN-Behindertenrechtskonvention. Anschließend richten wir den Fokus auf Artikel 6 der UN-BRK, der sich besonders mit den Rechten von Frauen mit Behinderungen befasst.

Nicole Haase (Bildungsfachkraft) berichtet aus ihrer früheren Arbeit in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderungen und aus ihrem Engagement als Frauenbeauftragte. Dabei gibt sie persönliche Einblicke in Erfahrungen, Herausforderungen und Möglichkeiten der Mitbestimmung.

Der Workshop lädt dazu ein, miteinander ins Gespräch zu kommen: Was bedeutet es, eine Frau mit Behinderungen zu sein? Und wie können Gleichstellung, Diversität und Inklusion stärker zusammen gedacht und umgesetzt werden?

In einem inklusiven Lernraum ist Platz für Austausch, Fragen und unterschiedliche Perspektiven.

Lea Raak (Universität Kiel, Projektkoordinatorin Fokusplan Inklusion), Dr. Nina Schumacher (Philipps-Universität Marburg)

Wir beschäftigen uns in einem Input mit Grundlagen und Haltung einer intersektionalen Inklusionspolitik an Hochschulen und diskutieren anhand von Praxisbeispielen, welche Gelingensbedingungen es für eine Zusammenarbeit zwischen Gleichstellungs- und Inklusionsarbeit an Hochschulen braucht. Der Workshop beinhaltet eine aktive Austauschphase, bei der eigene Arbeitserfahrungen reflektiert und diskutiert werden können.

Gabi Rosenstreich, freiberufliche Referentin

Wie wirken sich intersektionale Macht- und Ungleichheitsverhältnisse auf Einstellungsverfahren im MTV-Bereich (Mitarbeiter*innen in Technik und Verwaltung) aus – und wie können Gleichstellungsakteur*innen zu einer gerechteren und inklusiveren Personalauswahl beitragen?

Im Workshop wird das Konzept „Intersektionalität“ im Zusammenhang mit Gleichstellungspolitik vorgestellt und typische Schritte von Einstellungsverfahren im MTV-Kontext werden beleuchtet. Dabei geht es um die Frage, wie (intersektionale) Biases und Diskriminierung die Chancen von Bewerber*innen aus marginalisierten Gruppen – beispielsweise Frauen mit Behinderungen – negativ beeinflussen können.

Die Teilnehmenden reflektieren die Rolle der Gleichstellungsbeauftragten in MTV-Einstellungsverfahren, erkunden Handlungsspielräume und Grenzen und tauschen sich über Erfahrungen und Herausforderungen aus ihrer Praxis aus. Ziel ist es, Handlungsbedarfe sichtbar zu machen und den Blick für eine diskriminierungssensible Personalauswahl im MTV-Bereich zu schärfen.

Der Workshop kombiniert Inputs mit interaktiven Methoden.

Gabi Rosenstreich (sie/ihr) ist Trainerin und Moderatorin in den Themenfeldern Diversity, Gleichstellung und Antidiskriminierung. Sie verfügt über langjährige haupt- und freiberufliche Erfahrung im Hochschulkontext und arbeitet an der Schnittstelle von Antidiskriminierung, Empowerment und Organisationsentwicklung.

Sascha Thierry Esequiyl Rubel

Was bedeutet Queersein? Was bedeuten Neurodivergenz und Neurodiversität? In diesem Workshop erarbeiten wir zusammen, wie ein egalitärer Unialltag für beide marginalisierten Gruppen aussehen kann. Wir erarbeiten Grundlagenwissen zu den Begriffen und schauen uns die benannten Positionen im Kontext weiterer Diskriminierungsstrukturen an. Außerdem erkunden wir die besondere Schnittstelle oder Intersektion von Queersein und Neurodiversität.

Prof. Dr. Julia Gebrande, Hochschule Esslingen/Aufarbeitungskommission des Bundes

Menschen mit Behinderungen und insbesondere behinderte FLINTA-Personen sind häufiger von sexualisierter Diskriminierung und Gewalt betroffen, wie Forschungsergebnisse zeigen. Daher muss auch im Hochschulkontext davon ausgegangen werden, dass wir es hier mit einer oft nicht sichtbaren, aber intersektional betroffenen Zielgruppe für Beratung zu tun haben.

In diesem Workshop soll für die Risikofaktoren für sexualisierte Gewalt gegen Menschen mit Behinderungen sensibilisiert werden und gleichzeitig ein Raum geöffnet werden für Fragen und Austausch über den Umgang mit diesen Themen an Hochschulen: Wen beraten wir? Wen beraten wir nicht? Wer wird mit entsprechend zielgruppenorientierten Angeboten ein- und ausgegrenzt? Wie werden Menschen adressiert? Wessen Problemlagen werden damit (nicht) anerkannt? Wem werden Probleme und Unterstützungsbedarf (nicht) zugeschrieben? Wie können wir diese Zielgruppe besser erreichen? Wie kann ein barrierefreier oder zumindest barrierearmer Zugang ermöglicht werden? Welche Vorstellungen von Behinderungen haben wir? Und wie kann Inklusion im Beratungssetting aussehen?

Zur Person: Julia Gebrande hat selbst eine angeborene Körperbehinderung und arbeitet seit vielen Jahren zu Beratung, Prävention, Intervention und Aufarbeitung sexualisierter Diskriminierung und Gewalt.

Dr. Stefanie Dreiack (KCS) & Christiane Rasch (HTWK Leipzig)

Frauen stellen inzwischen die Mehrheit der Studierenden an deutschen Hochschulen. Laut der Studie best3 (DZHW, 2023) liegt der Anteil von Studentinnen mit studienerschwerender Beeinträchtigung deutlich über dem der männlichen Studierenden. Insgesamt gaben 16 Prozent der Studierenden an, ihr Studium werde durch eine oder mehrere Beeinträchtigungen erschwert – darunter zunehmend psychische Erkrankungen. Finanzierungssorgen und Gedanken an Studienabbruch betreffen diese Gruppe deutlich häufiger. Gleichstellungsbeauftragte können zentrale Akteur*innen an Hochschulen sein, um zum einen (intersektionale) Beratung anzubieten und zum anderen Impulse hin zu intersektional ausgerichteter Gleichstellungsarbeit in die Hochschule zu geben. Dieser Workshop macht die Schnittmengen zwischen Gleichstellungs- und Inklusionsarbeit sichtbar: Was fordert die UN-Behindertenrechtskonvention konkret von Hochschulen? Welche Gemeinsamkeiten und Schnittmengen gibt es zwischen Aktionsplänen zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention an Hochschulen und Gleichstellungskonzepten? Welche intersektionalen Perspektiven auf Mehrfachbenachteiligungen insbesondere durch Geschlecht und Behinderung fehlen bisher in unseren Instrumenten und statistischen Daten an Hochschulen? Im Rahmen des Workshops erarbeiten die Teilnehmenden konkrete Antworten auf diese Fragen, benennen Allianzen innerhalb und zwischen Hochschulen und nehmen einen persönlichen nächsten Schritt mit. Die Ziele des Workshops sind Wissensvermittlung und Sensibilisierung sowie Impulse für eine strukturierte Zusammenarbeit zwischen Gleichstellungs- und Inklusionsarbeit an Hochschulen.

Dorothee Marx, M.A. Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

„Wir schmeißen alle diese Professoren raus“ verkündete Alice Weidel im Januar 2025 auf dem AfD-Parteitag. Gemeint waren (mal wieder) die Gender Studies, die laut AfD-Parteiprogramm nicht den „Anspruch [erfüllen], der an seriöse Forschung gestellt werden muss.“ Der Begriff ‚Gender‘ steht schon länger im Zentrum rechter Kulturkämpfe und fungiert als Knotenpunkt für Angriffe auf die Wissenschaftsfreiheit. Gender Studies sind (von rechts außen betrachtet) genauso „woke“ Ideologie wie Inklusion. Wie die Gender Studies leiden folgerichtig auch die Disability Studies unter Angriffen von rechts und sind gleichermaßen durch massive Kürzungen im Bildungsbereich bedroht. So sind zwei der insgesamt drei Zentren für Disability Studies in Deutschland (an den Universitäten Köln und Hamburg) gerade Sparmaßnahmen zum Opfer gefallen. Dieser Workshop hat sich zum Ziel gesetzt, zunächst die Gemeinsamkeiten der beiden Forschungsfelder herauszuarbeiten. Nach einer kurzen Einführung vor allem in die Disability Studies und ihre Situation in der deutschen Forschungslandschaft liegt der Schwerpunkt im gemeinsamen Austausch über vergangene und bestehende Angriffe auf beide Disziplinen. Im Anschluss sollen Wege der Solidarität erarbeitet werden, mit Überlegungen, wie rechten Angriffen und Vereinnahmungen, sowie Sparzwängen entgegengetreten werden kann.

Sasha Kirsten Achtelik, Autor*in

Der Workshop gibt einen Überblick zu aktuellen Entwicklungen wie den sozialen Kürzungen und den Angriffen von rechts. Zum besseren Verständnis folgt ein Einblick in die theoretischen und bewegungsgeschichtlichen Grundlagen des Selbstbestimmungsbegiffs. Das Recht auf körperliche Selbstbestimmung als politische Forderung ist sowohl im feministischen als auch behindertenpolitischen Aktivismus zentral, bedeutet aber nicht dasselbe. Das fordert intersektionale Ansätze heraus.

Dieses Spannungsfeld werden wir im Kontext aktueller Debatten um Abtreibung und pränatale Diagnostik zwischen dem Recht auf körperliche Selbstbestimmung und einer Kritik an ableistischen Denkweisen untersuchen: Wie selbstbestimmt kann pränatale Diagnostik in einer behindertenfeindlichen Gesellschaft sein?

Im Anschluss besteht Raum, konkrete Auswirkungen auf die Zusammenarbeit zwischen den Akteur*innen gemeinsam zu reflektieren und Strategien sowie Praktiken weiterzuentwickeln. Gerade in Zeiten, in denen die Akteur*innen sowohl durch rechte Angriffe als auch durch angedrohte soziale Kürzungen zunehmend unter Druck geraten, erscheint es zentral, die Kräfte zu bündeln, statt sich gegeneinander ausspielen zu lassen.

Andrea Löther (CEWS) und Kristina Bode (bukof-Geschäftsstelle)

Das Angebot „Austausch und Vernetzung für Neue“ richtet sich an alle, die noch nicht lange in der geschlechterpolitischen Arbeit an Hochschulen tätig sind und/oder erstmals an einer bukof-Jahrestagung teilnehmen.

Im Mittelpunkt stehen der Austausch und die Vernetzung untereinander und innerhalb der bukof. Hierzu werden Angelika Paschke-Kratzin und Eva Wegrzyn von ihren Erfahrungen als Gleichstellungsakteur*innen berichten und Fragen beantworten. Die Teilnehmenden können alles fragen, was sie schon immer über die bukof, Gleichstellungsarbeit an Hochschulen oder die bukof-Jahrestagung wissen wollten. Zugleich bietet der Workshop die Möglichkeit, sich untereinander auszutauschen und zu vernetzen.

Prof. Dr. Ulrike Lembke, Freie Rechtswissenschaftlerin, Berlin

Wenn Hochschulen, Gleichstellungsbeauftragte, Wissenschaftler*innen oder Studierende sich für Gleichstellung und Vielfalt, gegen Diskriminierung oder Rechtsextremismus engagieren, wird ihnen immer häufiger ein „Neutralitätsgebot“ entgegengehalten. Rechtliche Schritte von Dienstaufsichtsbeschwerde bis Klage werden angedroht; parlamentarische Anfragen und Medienkampagnen setzen Hochschulen und ihre Mitglieder unter Druck.

Doch in den seltensten Fällen geht es um Ausgewogenheit, Objektivität oder parteipolitische Neutralität. Vielmehr wollen politische Akteur*innen jede Kritik an ihrem Handeln unterbinden. Wissenschaftsfeindlichkeit ist ebenso wie Antifeminismus ein Kernelement der extremen Rechten. Gleichstellungs- und Antidiskriminierungspolitiken sollen verhindert, Hochschulen als wesentliche Institutionen in einer pluralen Demokratie ausgeschaltet werden. Die scheinbar legitime Forderung nach „Neutralität“ wird zur politischen Waffe.

Im Workshop klären wir anhand konkreter Beispiele die aktuelle Rechtslage und entwickeln gemeinsam Handlungsoptionen. Welche Rechte und Pflichten haben Hochschulen und ihre Mitglieder bei ihrem Eintreten für Demokratie, Wissenschaftsfreiheit und Gleichberechtigung? Gilt ein allgemeines Neutralitätsgebot oder geht es um andere Pflichten? Dürfen Hochschulangehörige „neutral“ gegenüber Angriffen auf die freiheitliche demokratische Grundordnung bleiben? Wie lassen sich Handlungsspielräume zurückerobern und behaupten?

bukof-AG Intersektionale Gleichstellungsarbeit

Intersektionale Gleichstellungsarbeit bedeutet, Geschlecht nicht isoliert zu betrachten, sondern die Verschränkung unterschiedlicher Diskriminierungsformen und Ungleichheitsverhältnisse mitzudenken. Die aktuelle Handlungsempfehlung der bukof zur intersektionalen Gleichstellungsarbeit an Hochschulen unterstreicht, dass Gleichstellungsarbeit heute zunehmend vor der Herausforderung steht, komplexe Machtverhältnisse und unterschiedliche Perspektiven in ihrer Praxis zu berücksichtigen.

Im Workshop beschäftigen wir uns mit der Frage, wie intersektionale Gleichstellungsarbeit im Hochschulalltag konkret umgesetzt werden kann. Gemeinsam arbeiten wir an Praxisbeispielen und entwickeln Handlungsmöglichkeiten. Dabei geht es unter anderem um die Reflexion eigener Perspektiven, um institutionelle Strukturen sowie um die Frage, wie unterschiedliche Diskriminierungserfahrungen sichtbar gemacht und mitgedacht werden können. Der Workshop lebt vom Austausch und den Erfahrungen der Teilnehmenden und richtet sich ausdrücklich an Akteur*innen mit unterschiedlichen Erfahrungshintergründen: ob mit langjähriger Praxis in der intersektionalen Gleichstellungsarbeit, mit ersten Berührungspunkten zum Thema oder noch ganz am Anfang — alle sind gleichermaßen willkommen. 

Austausch der bukof mit dem Netzwerk „Antidiskriminierung an Hochschulen“ und dem Netzwerk „Diversity an Hochschulen“

Im Kontext einer „Hochschule für Alle“ leisten Diversity-, Antidiskriminierungs- und Gleichstellungsarbeit zentrale Beiträge zu geschlechtergerechten, diskriminierungssensiblen und partizipativen Hochschulstrukturen. Trotz gemeinsamer Zielsetzungen unterscheiden sich die drei Arbeitsfelder in ihren historischen Entwicklungen, rechtlichen Bezugspunkten, institutionellen Verankerungen und fachlichen Expertisen. Dadurch entstehen an Hochschulen produktive Kooperationen, ein intersektional angelegter Austausch und eine Stärkung des Arbeitsfeldes; mitunter kommt es aber auch zu Abgrenzungen oder Konkurrenzwahrnehmungen.

Gerade in Zeiten zunehmender Angriffe auf demokratische Strukturen und knapper werdender Ressourcen an Hochschulen stellt sich die Frage nach solidarischer Zusammenarbeit neu und dringlicher denn je. Kürzungen und politische Infragestellungen in den Bereichen Diversity, Antidiskriminierung und Gleichstellung dürfen nicht zu Konkurrenz um Zuständigkeiten, Sichtbarkeit oder Mittel führen. Umso wichtiger ist es, Kompetenzen anzuerkennen, Perspektiven zusammenzuführen und Kooperationen zu stärken.

Aufbauend auf einem ersten Austausch auf der Jahrestagung 2025 vertiefen Akteur*innen der drei Netzwerke den Austausch zu gemeinsamen Zielen, unterschiedliche Expertisen und Möglichkeiten nachhaltiger Zusammenarbeit für eine diskriminierungskritische, geschlechtergerechte und partizipative Hochschulentwicklung.

bukof-Vorstand, bukof-Kommission Antifeminismus an Hochschulen

Die Landtagswahlen im September werfen bereits im Vorfeld Fragen nach möglichen Folgen für Wissenschafts- und Hochschulpolitik auf. Vor dem Hintergrund erstarkender rechter und antifeministischer Positionen soll der Austausch Raum bieten, um aktuelle politische Entwicklungen und ihre möglichen Auswirkungen auf Hochschulen gemeinsam zu diskutieren.

Im Mittelpunkt stehen Fragen danach, welche Veränderungen sich für die intersektionale Arbeit von Gleichstellungsakteur*innen ergeben könnten, wie sich politische Verschiebungen auf demokratische Hochschulstrukturen auswirken und wie wir mit den antifeministischen Herausforderungen umgehen können.

Der Austausch versteht sich zugleich als geschützter Raum für persönliche Reflexion und gegenseitige Unterstützung. Neben der politischen Einordnung soll es auch darum gehen, Unsicherheiten, Sorgen, Wut oder Erschöpfung angesichts möglicher Entwicklungen anzusprechen und damit auch mit der emotionalen Komponente in diesen auf uns zukommenden Herausforderungen nicht allein zu bleiben.

Wir wollen gemeinsam Perspektiven aufzeigen, uns solidarisch stärken und Handlungsoptionen für die Zukunft entwickeln.

Zahlreiche Wissenschaftler*innen der Universität und der Hochschule Bielefeld arbeiten an Themen, die für die bukof und die Schwerpunkte der diesjährigen Jahrestagung von besonderem Interesse sind. In unserem Talk stellen sie ihre Projekte und Ergebnisse als Poster-Präsentation vor. Die Teilnehmenden erhalten die Gelegenheit, mit den Forschenden ins Gespräch zu kommen, die Ergebnisse und deren Folgerungen für die politische Praxis zu diskutieren und sich von den neuen Erkenntnissen inspirieren zu lassen.

Folgende Poster werden bei der Veranstaltung präsentiert:

ABLE – Ableism Bias Language Evaluation für eine ableismus-sensible KI-Nutzung (Prof. Dr. Frederik Bäumer, Prof. Dr. Christian Huppert)

BESSER Gesund Leben – Co-Forschung als Chance zur zielgruppennahen Weiterentwicklung von Gesundheitsangeboten von Menschen mit Lernschwierigkeiten (Nina Lichtwald, Dr. Dirk Bruland, Prof. Dr. Änne-Dörte Latteck)

Case management and prevention in people with intellectual disabilities: Qualitative evaluation of a nursing and health professional intervention (Schulenkorf, Tessa; Ilskens, Karina; Nadolny, Stephan; Gröndahl, Annika; Grunwald, Marie; Palmdorf, Sarah; Borchardt, Nina; Maaß, Annika; Grebe, Christian & Latteck, Änne-Dörte)

DACHS – Lehre ohne Barrieren (Muriel Pundsack / Ayten Tüfekci)

Der eigene und der fremde Blick. Zur Sichtbarkeit von Impathie im feministischen Selbstporträt (Dr. Saskia Ketz)

Digitale Barrierefreiheit und Teilhabe in der medizinischen Hochschullehre: Eine empirisch-partizipative Analyse digitaler Lehr-, Prüfungs- und Simulationssysteme (Michael Johannfunke)

Erklärvideos zur Stärkung der Gesundheitskompetenz von Menschen mit geistiger Behinderung (Dr. Dirk Bruland, Nils Vetter, Matthias Voß, Prof. Dr. Norbert Seidel, Prof. Dr. Änne-Dörte Latteck)

Fallmanagement und Pflegeexpertise als Präventionsansatz für erwachsene Menschen mit geistiger Behinderung (FaPP-MgB). Ergebnisse einer randomisiert-kontrollierten Studie (Gröndahl, Annika; Nadolny, Stephan; Grunwald, Marie; Schulenkorf, Tessa; Borchardt, Nina; Palmdorf, Sarah; Grammatico, Jessica; Ilskens, Karina, Grebe, Christian & Latteck, Änne-Dörte)

Fokusbereich der Universität Bielefeld. Anfechtungen von Geschlecht und Demokratie (Christian Hübner)

FRiMeL präsentiert: FORMEL-ILA – Fortbildung in der Medizin-Lehre zur Inklusiven Lehr-Assistenz (Saskia Wirtz/Silke Bleckert)

Gender und Baukultur (Prof. Dipl. Ing Bettina Mons, Kirsten Gradt M.A.)

Identifikation neurophysiologischer Biomarker der sozialen Interaktion für die Optimierung der Diagnostik von Autismusspektrumstörungen (ASS) (Peer C. Keller)

NRW-Technikum: Studien- und Berufsorientierung für junge Frauen im MINT-Bereich (Knieps, Andrea Dipl.-Soz., Wittbecker, Bettina Dipl.-Ök.)

Resilienzförderung bei Frauen mit Suchterkrankungen: Unterstützungsbedarfe und Bewältigungsstrategien (Prof. Dr. Katja Makowsky & Prof. Dr. Havva Mazı)

Suchterkrankte Schwangere und der Zugang zum Hilfesystem (Prof. Dr. Havva Mazı & Prof. Dr. Katja Makowsky)

UniMaps – Eine barrierefreie Campusnavigation (Dustin Matzel)

Women Self-help Groups, Economic Empowerment and Well-being (Vrinda Y Dave, Maurvi Vasavada, Suraj Shah, Prof. Dr. Vivian Carstensen)

Ellen Kubica, Landesbehindertenbeauftragte, MASFFJ Rheinland-Pfalz

Das Potenzial für Allyship (Verbündetenschaft) zwischen Behindertenpolitik und Gleichstellungspolitik zu beleuchten, ist das Ziel dieses Workshops. Es gibt thematische Schnittmengen, wie die Frage der besonders hohen Gewaltbetroffenheit von Menschen mit Behinderungen, insbesondere von Frauen mit Behinderungen. Die gesundheitliche Versorgung von Menschen, wieder aber auch besonders von Frauen mit Behinderungen ist durch vielfältige Barrieren erschwert. Es kann in vielen Lebensbereichen zu Mehrfachdiskriminierungen aufgrund von Geschlecht und wegen einer Be-hinderungen, Stichwort Arbeitswelt.

Die meisten Behinderungen werden erst im Laufe des Lebens erworben. Daher kann auch von „vorübergehend nichtbehindert“ gesprochen werden.

Eine diskriminierungssensible intersektionale Perspektivenvielfalt auf Gleichstellungspolitik / und Alltag lohnt sich also!

Der Workshop möchte daher den Blick auf gelingende Verbündetenschaft (allyship) legen und lädt ein, zu einem offenen Dialog, auch mit Blick auf mögliche Unsicherheiten oder Spannungsfelder.

Şeydâ Buurman–Kutsal, diversity consultant, supervisor and trainer

Eine Vielfalt von Identitäten ist in jedem Menschen, in jeder menschlichen Beziehung, in jedem System und in jedem Kontext vorzufinden. Die Wechselwirkung dieser vielfältigen Dimensionen (Intersektionalität) sind sowohl sichtbar als auch unsichtbar, aber in jedem Falle Macht-voll im Miteinander. Für fundierte Verbündetenschaft ist es wichtig, sich dieser Wechselwirkungen bei sich selbst, beim Gegenüber und im Miteinander bewusst zu sein.

Dieses Verständnis bildet die Basis für wachsendes Vertrauen und achtsame Handlungen für allies. Um die Mechanismen von Intersektionalität greifbar zu machen und konkrete Handlungsmöglichkeiten für Menschen und Systeme abzuleiten, arbeitet Șeydâ Buurman-Kutsal zusammen mit Marten Bos seit über zehn Jahren mit einem Diversitäts-Kartenset. Durch die systemisch-methodische Arbeit mit physischer Positionierung der Diversitäts-Karten können anschließend Personen oder auch Unternehmen und Organisationen „die Kraft der Vielfalt“ im Positiven nutzen und als Stärke einsetzen.

Die Diversitäts-Karten bieten ein Hilfsmittel für die Begleitung von Einzelpersonen sowie bei Gruppen und Teams, in Aus- und Fortbildung.

Sie fungieren als unterstützendes Instrument, das bei Trainings, Team-Coachings, individuellem Coaching/Einzelcoaching, Supervision/Therapie und Organisationsberatung eingesetzt werden kann. 

Der Workshop ist eine Einladung an Teilnehmende zur Selbsterfahrung im Bereich Intersektionalität und methodischer Arbeit mit diesen Karten. Am Ende werden Anwendungsmöglichkeiten aufgezeigt und good practices aus über 10 Jahren Sektoren- und Branchen übergreifender Arbeit mit dieser Methode in den Niederlanden und Englisch-sprachigen Raum besprochen.

AwA* – Kollektiv für Awareness-Arbeit

In den letzten Jahren hat sich Awareness aus einer Nische zu einem gesellschaftlichen Mainstream bewegt. Im Input schauen wir uns an, was Awareness-Arbeit kann, wo die Grenzen liegen und wie Awareness-Arbeit innerhalb von Bildungseinrichtungen und Institutionen funktionieren kann. Dabei werden wir uns auch mit Anlaufstellenkonzepten und einem Blick auf die Grundlagen und Standards von Awareness- Arbeit auseinandersetzen.

Awareness-Arbeit bezeichnet eine aktivistisch entstandene Praxis und Haltung, mit dem Ziel Gewalt und Diskriminierung zu erkennen, zu stoppen sowie vorzubeugen, und davon betroffene Personen zu unterstützen. Im Zentrum stehen die Bedürfnisse der betroffenen Personen, die Auseinandersetzung mit einem breiten Gewaltbegriff und die Grundprinzipien von Definitionsmacht, Parteilichkeit und Konsens.

Awareness-Arbeit umfasst präventive, intervenierende und reflektierende Aspekte. Sie schafft Strukturen, die Gewalt entgegenwirken, in grenzüberschreitenden Situationen unterstützen und die Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Machtverhältnissen fördern.

Né Fink

Ein Workshop für alle, die eine Nähe zum Begriff queer, u. a. lesbisch, schwul, trans, inter, questioning, asexuell, aromantisch, poly, kinky und beyond haben. Auch teilgeoutete oder ungeoutete Menschen sind herzlich willkommen!

Empowerment bedeutet, uns persönlich und gemeinschaftlich in unserer Selbstbestimmung zu bestärken. Oft sind wir als queere Personen in Alltagssituationen, in denen unsere Lebensrealitäten und Erfahrungen nicht gesehen werden.

In diesem Empowermentspace wollen wir einen neugierigen Blick auf unser queeres verortet sein werfen. Es gibt Impulse für Selbstreflexion und Austausch untereinander. Wir dürfen uns diesen Raum nehmen, um uns selbst und uns gegenseitig zu sehen. Die Teilnehmer*innen sind eingeladen den Raum aktiv mitzugestalten. Gemeinsam wollen wir in einen wertschätzenden Kontakt mit unseren queeren Anteilen kommen und ihnen hier Zeit und Beachtung schenken. Es geht darum, einfach mal zu sein.

Der gesamte Empowermentspace basiert auf Freiwilligkeit. Wir arbeiten erfahrungsbasiert und mit praktischen Methoden (u. a. Aufstellungen im Raum). Der Rahmen des Workshops ist vertraulich. Mit der Teilnahme stimme ich dieser Vertraulichkeit zu.

Workshopleitung: Né Fink ist systemische Beratungsperson und als Trainer*in für geschlechtliche Vielfalt selbständig. Dey (Pronomen) hat zwei Jahre lang das Projekt „Unterstützung von trans* Studierenden“ an der Georg-August-Universität Göttingen koordiniert. Ehrenamtlich engagiert sich Né Fink in der Trans*- und Angehörigen-Beratung in Göttingen. Dey hat einen Master in „Gender and Ethnicity“ und beschäftigt sich seit 2009 mit Themen rund um geschlechtliche & sexuelle Vielfalt, Rassismus, Neurodivergenz, Empowerment und den Umgang mit Diskriminierungserfahrungen.

Né bezeichnet sich selbst als queer und hat Erfahrungen mit unterschiedlichen queeren Zuschreibungen gemacht (u. a.abinär, bi, trans*, lesbisch, schwul, pan).

Sagal Hussein

Dieser anderthalbstündige Empowerment Space richtet sich an Menschen mit Rassismuserfahrungen. In einem geschützten Raum nutzen wir kreative Storytellingmethoden, um unsere Geschichten, unsere Vorfahren, unsere Zukünfte zu würdigen: nicht als bloße Schaustellung von Diskriminierung, sondern als Ausdruck von Würde, Überleben und Widerstand.

Ob schreibend, erzählend oder einfach hörend – wir erlauben uns, leise und laut zu sein, verletzlich und stark, fragend und wütend.

Bring mit: dich selbst, ein Notizbuch (optional) und etwas, was dir besonders viel Zuversicht und Kraft geben kann – sei es ein Bild, ein Gegenstand, ein Lied, ein Gedicht.

Bei guten Wetterbedingungen werden wir uns auch nach draußen begeben und in Interaktion mit verschiedenen Elementen treten und uns auch hier mit unserem physischen Umfeld beschäftigen.

Kai Linn (Inklusionsberater*in)

Empowermentworkshop (Offen für alle behinderten und/oder chronisch kranken FLINTA*) Der Workshop greift Empowerment im Kontext von Behinderung und Geschlecht kritisch auf. Die Workshopteilnehmenden erarbeiten und teilen, was Empowerment jenseits individueller Selbstoptimierung bedeutet.

Frauen haben die Stadtgesellschaft maßgeblich mitgestaltet – auch wenn sie in der Bielefelder Geschichte lange nur am Rande Erwähnung fanden. Als Stifterinnen, Verlegerinnen, Politikerinnen und Künstlerinnen, aber auch als Gattinnen und Töchter von Kaufleuten, Industriellen und Lehrern prägten sie Bielefeld auf ihre Weise. Auch die unzähligen Frauen in der Textilindustrie hinterließen ihre Spuren in der Stadt. Der Rundgang durch die Bielefelder Altstadt stellt Frauen vor, die vom Mittelalter bis in das 20. Jahrhundert hinein in Bielefeld und über Bielefeld hinauswirkten.

Barrierefreiheit: Der Weg zum Startpunkt dauert zu Fuß etwa 30 Minuten.

Die Führung mit Mathias Benad geht durch den Stadtteil Bethel und erläutert insbesondere die Geschichte dieses Ortes und der Menschen, die hier arbeiten und wohnen.

Content-Note: Es wird explizite Beschreibungen von menschenfeindlichen Handlungen im Nationalsozialismus geben.

Barrierefreiheit: Der Rundgang findet in Bethel statt und die Route kann stufenlos genutzt werden. Die Vermittlung erfolgt überwiegend über gesprochene Inhalte.

„Lunte riechen“ oder „vom Pech verfolgt sein“: Erstaunlicherweise prägen Redewendungen aus dem Burgalltag längst vergangener Tage noch heute unseren Sprachgebrauch. Mehr als 750 Jahre Burggeschichte werden bei der 45-minütigen Kasematten-Tour erfahrbar gemacht. Gehörte Informationen werden mit haptischen und akustischen Eindrücken am Bronze-Tastmodell der Sparrenburg, den dicken Steinmauern und dem Hall in den Rondellen und dem 300 Meter langem unterirdischen Gangsystem kombiniert, so dass die Sparrenburg mit allen Sinnen erlebt werden kann.

Barrierefreiheit: Die Tour wurde mit besonderem Blick auf die Zugänglichkeit für blinde und sehbehinderte Menschen konzipiert. Die Inhalte werden über verschiedene Sinne vermittelt und stehen auch sehenden Teilnehmenden offen.

Die Wege bestehen aus Kopfsteinpflaster und weisen Unebenheiten auf. Dies kann die Fortbewegung mit Rollstühlen und anderen Mobilitätshilfen erschweren.  

Wer schon immer einmal in der Natur klettern wollte oder es gerne mal wieder machen möchte, ist hier richtig. Hier gibt es die Möglichkeit, sich durch qualifizierte Betreuungspersonen gesichert am Felsen zu versuchen. Die notwendige Kletterausrüstung wird bereitgestellt und es wird eine Einweisung in Sicherheits- und Klettergrundlagen geben.

Barrierefreiheit: Empfohlen werden feste Schuhe, bewegungsfreundliche Kleidung und – bei Bedarf – wetterfeste Bekleidung. Die Teilnehmenden entscheiden selbst, welche Übungen sie ausprobieren möchten. Auch einzelne Elemente des Kurses können ausgelassen werden.

Zuzahlung:  30 Euro (+ evtl. Fahrtkosten).

Die zweistündige Führung beginnt zunächst am Alten Rathaus und führt Sie dann weiter zu den besonderen Sehenswürdigkeiten der Innenstadt und verschiedenen Kirchen bis hin zur Sparrenburg. Aus der Vogelperspektive der Burg sind das Stadtbild Bielefelds, der hufeisenförmige Grundriss und der wichtigste Güterumschlagsplatz, der „Alte Markt“, zu erkennen.

Barrierefreiheit: Der Weg zum Startpunkt dauert zu Fuß etwa 30 Minuten. Die Tour beinhaltet einen Aufstieg zur Sparrenburg (60m Höhenunterschied).

Die zweistündige Rundfahrt macht nicht nur mit den wichtigsten Sehenswürdigkeiten Bielefelds bekannt, sondern vermittelt einen umfassenden Einblick in die Stadtgeschichte und in die wirtschaftliche Entwicklung Bielefelds (z. B. zur Textilgeschichte). U. a. führt die Tour zum Ravensberger Park, zum Bahnhofsviertel, zur Universität, in den Stadtteil Bethel vorbei an der Sparrenburg und vielen anderen interessanten Besichtigungspunkten.

Barrierefreiheit: Der Bus ist für die Mitnahme von Rollstuhlnutzenden ausgestattet. Es stehen Rollstuhlstellplätze sowie Sitzplätze zur Verfügung.

Der Stimmlabor-Workshop bietet neugierigen Menschen die Möglichkeit, die eigene Stimme in ihren klanglichen Möglichkeiten, die eigene Stimme als Ausdrucksfeld zu erforschen. Wir begegnen uns mit Stimme, Körper, Bewegung in einem chorischen Erfahrungsfeld ohne Leistungsdruck. Spielerisch neue Ausdrucksmöglichkeiten entdecken und gemeinsam chorische Stimm-Klang-Räume zu betreten. Im Mittelpunkt steht das kreative Spiel mit der Stimme in improvisatorischer Weise. Stimme als Erfahrung, als Geräusch, als Organ, als Soundgenerator – die Stimme als Instrument. Mein Atem, meine Stimme in meinem Körper, meine Stimme in der Bewegung, im Zusammenklang, im Chaos.

Barrierefreiheit: Der Workshop findet im Tagungszentrum statt. Die Veranstaltungsräume sind stufenlos und barrierefrei erreichbar.

Eine Weile in der Natur sein, sie erkunden und entdecken und auf sie künstlerisch reagieren. Etwas hervorheben, etwas sichtbar machen. Lasst und einen Spaziergang in den Wald machen, mit künstlerischen Elementen wie etwa das Sammeln und Festhalten von Strukturen, Linien und Formen mithilfe verschiedener künstlerischer Techniken. Unser Arbeitsmaterial sind vorhandene Naturmaterialien wie Hölzer, Erde, Blätter, Sande und Steine.

Barrierefreiheit: Der Workshop findet im Wald statt. Die Wege und Aufenthaltsflächen bestehen aus natürlichem, teilweise unebenem Waldboden. Empfohlen werden feste Schuhe sowie wettergerechte und bewegungsfreundliche Kleidung.

Zuzahlung:  26 Euro.

Programm

Mittwoch, 23. September 2026

Zeit Programmpunkt Ort
ab 10.00 Kommissionssitzungen
Die Kommissionen verschicken gesonderte Einladungen.
folgt
ab 11.00 Ankommen und Anmeldung Assapheum
12.00-13.30 Individuelles Mittagessen (Selbstzahlung) Neue Schmiede
13.15 Eröffnungsveranstaltung Assapheum
13.15-14.15 Begrüßung und Grußworte:
Bundesministerin Dorothee Bär, Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (Videogrußwort),
Dr. Sabine Graap,  Leiterin des Referats für Gleichstellung und Diversity Management, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen
Prof. Dr. Angelika Epple, Rektorin der Universität Bielefeld: „Erfolgsfaktor Vielfalt: Mit Gleichstellung die Zukunft gestalten“,
Prof. Dr. rer. medic. Ingeborg Schramm-Wölk, Präsidentin der Hochschule Bielefeld (Videogrußwort)
Assapheum
14.15-15.45 Geschlechtergerechtigkeit, Inklusion und Partizipation – Perspektiven für Hochschule und Gesellschaft
Beatrice Gómez Barroso, Weibernetz e.V.,
Michael Johannfunke, Vorsitzender der Landesarbeitsgemeinschaft der Schwerbehindertenvertretungen der Hochschulen in NRW (LASH NRW), Koordinator der Zentralen Anlaufstelle Barriere-frei (ZAB) der Universität Bielefeld,
Eddi Steinfeldt-Mehrtens, Beauftragte_r für Diversität Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Assapheum
15.45-16.15 Pause Nazareth
16.15-17.45 Empowerment-Spaces und Allyship-Workshops folgt
18.00-19.00 Markt der Möglichkeiten Mazareth
ab 19.00 Abendessen und Zeit für Gespräche und Austausch Neue Schmiede

Donnerstag, 24. September 2026

Zeit Programmpunkt Ort
09.00-11.00 Workshops folgt
11.00-11.30 Pause Nazareth
11.30-13.00 bukof-Mitgliederversammlung (Teil 1) Assapheum
13.00-14.30 Mittagessen Neue Schmiede
14.30-16.00 bukof-Mitgliederversammlung (Teil 2) Assapheum
16.00-16.30 Pause Nazareth
16.30-18.30 Rahmenprogramm
ab 19.00 Abendessen und Abendprogramm Neue Schmiede

Freitag, 25. September 2026

Zeit Programmpunkt Ort
09.00-11.00 Foren folgt
11.00-11.30 Pause Nazareth
11.30-12.30 Podiumsgespräch „Hochschule für alle“ – Anspruch, Realität oder Widerspruch? Wie können Teilhabe, Diversität und Exzellenz zusammenge-dacht werden?
Teilnehmende aus Wissenschaftsorganisationen und Hochschulleitungen angefragt.

Moderation: Alexandra Kühnen (bukof-Vorstand)

Assapheum
12.30-13.00 Abschlussplenum Assapheum
13.00 Ende der Tagung

Anmeldung

Mit diesem Formular melden Sie sich zur bukof-Jahrestagung an.

Es gibt zwei Workshop-Phasen. Jeder Workshop wird zwei Mal, also in jeder der beiden Workshop-Phasen angeboten.

Bitte wählen Sie zwei Workshops aus. Wir verteilen Sie auf die beiden Workshop-Phasen.

Bitte geben Sie einen weiteren Workshop als Alternative an, falls es für einzelne Workshops zu viele Anmeldungen gibt. Die Verteilung auf die teilnahmebeschränkten Workshops erfolgt nach Eingang der Anmeldungen.
Falls Sie einen Workshop nicht mehr in der Auswahl finden, so ist dieser bereits voll.

Eine Anmeldung für Workshops ist nur möglich, wenn Sie sich bereits für die Jahrestagung angemeldet haben.

Falls es Ihnen nicht möglich ist, in Präsenz an der bukof-Jahrestagung teilzunehmen, gibt es die Möglichkeit, die Eröffnungsveranstaltung (Begrüßung, Keynote, Podiumsgespräch) am Mittwoch, den 28. September 2022 von 13:30 – 16:00 Uhr im Livestream per Zoom zu verfolgen.

Die Teilnahmegebühr beträgt 10,- €

Die Eröffnungsveranstaltung wird über Schriftdolmetschung für Menschen mit einer Hörbeeinträchtigung zugänglich gemacht.

Bitte melden Sie sich bis zum 20. September 2022 hierfür an:

Hier können Sie sich für die Kommissionstreffen am Mittwoch, den 16.09.20 anmelden. Bitte achten Sie auf die Uhrzeiten der Kommissionstreffen, falls Sie sich für mehrere Kommissionen anmelden.

bukof-Mitgliederversammlung 2025

bukof-Mitgliederversammlung 2026

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Direkt zur Anmeldung:

Zur Anmeldung auf der Webseite der Universität Trier (wenn extern):

KONTAKT:

Kristina Bode

Mitarbeiterin Geschäftsstelle

bukof-Geschäftsstelle,
Anklamer Str. 38,
10115 Berlin

geschaeftsstelle@bukof.de

0176 89982886

Dr. Andrea Löther (sie/ihr)

Koordinierung

CEWS,
Unter Sachsenhausen 6-8,
50667 Köln

andrea.loether@gesis.org

0221 476-94256

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