Das vom BMFTR geförderte Projekt GenderFUTURE hat die Handreichung „Greening MINT – Nachhaltigkeit als Türöffner für Frauen*“ mit Ergebnissen und Praxisempfehlungen veröffentlicht. Die Handreichung richtet sich an Studiengangsentwickler*innen, Lehrende, Studierende, Hochschulleitungen, Gleichstellungs- und Nachhaltigkeitsengagierte sowie Studierendeninitiativen sowie Vertreter*innen aus Hochschul- und Bildungspolitik und liefert Ansatzpunkte, um Öffnungen für Frauen* und Non-Traditional Students in MINT-Studiengängen bzw. im Hochschulkontext insgesamt erschließen zu können.
Die Website der DFG bündelt Informationen zum Thema Resilienz in der Wissenschaft und zeigt, wie Forschung und Forschungsinfrastrukturen angesichts von Krisen, Bedrohungen und äußeren Einflüssen widerstandsfähig und unabhängig bleiben können. Sie versammelt dazu unter anderem Positionspapiere, Stellungnahmen, Workshops und Förderinitiativen.
Die praxisnahen Leitlinien des Netzwerk Antidiskriminierung an Hochschulen basieren auf den Erfahrungen und Erkenntnissen zahlreicher Hochschulen und Fachstellen. Sie sollen Verantwortlichen den Aufbau und die Weiterentwicklung von (AGG-)Beschwerdestellen erleichtern, die Verfahren rechtssicher, diskriminierungskritisch und vertrauensbildend gestalten und zur kontinuierlichen Qualitätsentwicklung beitragen.
Mit der Handreichung „Innovative Frauen sichtbar machen – Handreichung für Kommunikation & Gleichstellung in Hochschulen, Unternehmen und Organisationen“ veröffentlicht das Metavorhaben meta-IFiF einen praxisnahen Leitfaden. Ziel ist es, Wege aufzuzeigen, wie die Sichtbarkeit und Repräsentanz von Frauen in Wissenschaft, Forschung und Innovation nachhaltig gestärkt werden können. Die Publikation bündelt Erkenntnisse aus den 36 Projekten der BMFTR-Förderrichtlinie „Innovative Frauen im Fokus“ sowie aus weiteren Initiativen und Organisationen. Forschungsergebnisse werden dabei mit konkreten Empfehlungen und Praxisbeispielen verbunden.
Politisch motivierte Angriffe auf Frauen, Gleichstellungsarbeit und Gewaltschutzeinrichtungen erreichen erschreckendes Aggressions- und Gewaltniveau / Zunahme antifeministisch motivierter,
geschlechtsspezifischer Gewalt – auch im digitalen Raum. Die Meldestelle Antifeminismus dokumentierte im Jahr 2025 insgesamt 640 antifeministische Vorfälle.
Das neue CEWSjournal (2026|2) vom Kompetenzzentrum Frauen in Wissenschaft und Forschung (CEWS) ist veröffentlicht! Schwerpunktthema dieser Ausgabe ist „‚Gute Mutter‘ und/oder ‚gute Wissenschaftlerin‘? Rollenkonflikte, Schuldgefühle und Retraditionalisierung bei akademischen Müttern“ von Okka Zimmermann und Jule Marie Lilje.
Das „Chancengleichheits-Monitoring“ berichtet jährlich über die Beteiligung von Wissenschaftlerinnen an DFG-Projekten. Neben Kennzahlen zur Beteiligung von Wissenschaftlerinnen an der Antragstellung, an Begutachtungen und in den DFG-Gremien enthält der Bericht auch Statistiken zu erstmaligen Antragsteller*innen, Daten zu Promovierenden sowie eine Vielzahl an nach Alter differenzierenden Abbildungen.
Der o. g. Gesetzentwurf der AfD-Fraktion ändert durch sieben Artikel sechs Thüringer Gesetze. Im Kern werden alle Gleichstellungsbeauftragten in Hochschulen, Kommunen und Landesverwaltung abgeschafft; alle Gleichstellungspläne und statistischen Berichtspflichten gestrichen; alle Quoten- und Paritätsregelungen in Gremien und Auswahlverfahren aufgehoben (Art. 1, Nr. 9, 13; Art. 4, Nr. 8, 12, 15); die Position der Diversitätsbeauftragten an Hochschulen gestrichen (Art. 4, Nr. 3); sowie die Förderung von Frauenzentren aus dem Gesetz entfernt (Art. 6). Das Gesetz trägt nach außen den Titel eines „Beendigungs“-Gesetzes, belässt aber den Titel des ThürGleichG formal. Das Gesetz soll in „Thüringer Gesetz über die Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ umbenannt werden (Art. 1, Nr. 1).
Die LaKoG Thüringen spricht sich entschieden für eine Ablehnung des Gesetzentwurfes der AfD-Fraktion aus. Der Entwurf höhlt das Thüringer Gleichstellungsgesetz aus, indem er alle seine Umsetzungsinstrumente beseitigt, während er formal an der Zielsetzung der Gleichberechtigung festhält. Das Ergebnis wäre ein Gesetz ohne Wirkung und strukturelle Benachteiligung ohne institutionelle Gegenkraft.
Das neue CEWSjournal (2026|1) vom Kompetenzzentrum Frauen in Wissenschaft und Forschung (CEWS) ist veröffentlicht! Schwerpunktthema dieser Ausgabe ist „Macht. Machtmissbrauch. Und die Lehrkräfteausbildung“ von Lisa Niendorf.
Die neue Ausgabe des CEWS/journals (2025|3) vom Kompetenzzentrum Frauen in Wissenschaft und Forschung (CEWS) ist veröffentlicht! Schwerpunktthema dieser Ausgabe ist „25 Jahre Geschlechterverhältnisse in der Wissenschaft: Erkenntnisse – Veränderungen – Perspektiven oder Wissen – Transformation – Vision“ von Dr. Andrea Löther.
Die Befragung möchte bundesweit die Perspektive von Hochschulangehörigen einholen und erheben, wie die Hochschulen und Bundesländer mit der Unvereinnbarkeit von Vorlesungszeiten und Schulferien umgehen.
Zielgruppe: Studierende und Mitarbeitende an Hochschulen in Deutschland
Dauer: 3 Minuten
Der Arbeitskreis Vereinbarkeit von Vorlesungszeiten und Schulferien (AK VVS) an der Universität Duisburg Essen (UDE) ist eine freiwillige offene partizipative Gruppe UDE
Angehöriger aller Statusgruppen, die sich im Feld von Vereinbarkeit von Vorlesungszeiten und Schulferien engagiert. Die Befragung wurde vom Netzwerk NRW zur Vereinbarkeit von Vorlesungszeiten und Schulferien initiiert.
Kontakt: akvvs@uni-due.de
Die neue Ausgabe des CEWS/journals (2025|3) vom Kompetenzzentrum Frauen in Wissenschaft und Forschung (CEWS) ist veröffentlicht! Schwerpunktthema dieser Ausgabe ist „Abbau von Diversity: Autoritäre Gegenreaktionen gegen Universitäten in den USA“ von Kathrin Zippel.
Das CEWS veröffentlicht alle zwei Jahre mit dem Hochschulranking ein etabliertes und langjähriges Instrument zur Qualitätssicherung für Gleichstellung an Hochschulen. Zielstellung des Ranking ist es, die Leistungen der Hochschulen bei der Gleichstellung mit Hilfe quantitativer Indikatoren kontinuierlich und bundesweit zu vergleichen. Mit dem aktuellen Ranking wurde die Methodik, wie die Hochschulen den drei Ranggruppen zugeordnet werden, grundlegend überarbeitet.
Der Jahresbericht der unabhängigen Bundesbeauftragten für Antidiskriminierung zeigt, dass sich im vergangenen Jahr deutlich mehr Menschen als je zuvor wegen Diskriminierung an die Antidiskriminierungsstelle des Bundes gewandt haben. Außerdem veranschaulicht der Jahresbericht, wie viele Facetten Diskriminierung aufgrund des Geschlechts hat – von Lohndiskriminierung und Benachteiligung von trans* und inter* Personen bis hin zu sexueller Belästigung.
Die Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten Sachsens bezieht Stellung und macht klar, dass die kommunalen und internen Gleichstellungsbeauftragten in Sachsen keine Verhandlungsmasse für Kosteneinsparungen in den Kommunen sind!
Der Bericht zeigt: Die Gleichstellung der Geschlechter in Forschung und Innovation in Europa kommt nicht schnell genug voran; Frauen sind bei Karrieren und in Führungspositionen in Naturwissenschaften, Technik, Ingenieurwesen und Mathematik nach wie vor auffallend unterrepräsentiert.
Das neue CEWSjournal (2025|1) vom Kompetenzzentrum Frauen in Wissenschaft und Forschung (CEWS) ist veröffentlicht! Schwerpunktthema dieser Ausgabe ist „Gendermedizin im Aufwind – Nachdenkliches aus der Perspektive der Hochschulen für angewandte Wissenschaften“ von Lotte Rose.
In der Reihe „Chancengleichheit. Perspektiven für die Hochschule“ werden Themen im Bereich Chancengleichheit diskutiert und mit anderen Querschnittsthemen im Hochschulbereich in Beziehung gesetzt.
Die Initiative „Vielfalt an deutschen Hochschulen“ der HRK hat in den vergangenen zwei Jahren Hochschulen dabei unterstützt, ihre ganzheitliche Diversitätsarbeit weiterzuentwickeln.
Von Ende 2022 bis Ende 2023 hat RESIST kartiert, wie „Anti-Gender“-Politik im heutigen Europa produziert und ausgedrückt wird. Die Ergebnisse zeigen, dass die Anti-Gender-Politik eine dynamische politische Landschaft ist, die durch zunehmend verhärtete ideologische Positionen, politischen Opportunismus und eine rastlose Suche nach neuen Zielen der Diskriminierung gekennzeichnet ist.